Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V.

News

Meilenstein bei der Pannenhilfe


Komfortables, einfaches und sicheres Abschleppen

0

Diese Situation kennt jede Werkstatt: Ein Kunde ist mit einer Panne irgendwo liegengeblieben. Bei der laienhaften Fehlerbeschreibung kann es fast alles sein. Ausrücken mit schwerem Gerät oder reicht der Geselle im Pkw? Mit einer Neuentwicklung aus Ibbenbüren am Teutoburger Wald stellt sich die Frage nicht mehr.

Kfz-Meister Josef Vorndieck hat mit Unterstützung der Metallbauunternehmen Laumann GmbH & Co. KG und con-figo Lasersystembau GmbH & Co. KG sowie der Fachhochschule Osnabrück ein Nachläufer-System namens CarCaddy entwickelt, mit dem betriebsunfähige Fahrzeuge nicht geschleppt sondern abgeschleppt werden. Ein kleiner, aber juristisch sehr wichtiger Unterschied. Beim Abschleppen bilden beide Fahrzeuge formal kein Gespann, so reicht der Führerschein, der für das Zugfahrzeug alleine nötig ist. Denn der Caddy ist kein Anhänger und braucht damit genauso wenig…

Die Post kommt – elektrisch


Jährlich werden in Aachen 10.000 gelbe Elektroautos gebaut

0

In Oyle – einem kleinen Dorf in der Wesermarsch bei Nienburg – hat die Zukunft schon begonnen. Seit einigen Monaten gibt’s hier die Briefe, Päckchen und Pakete elektrisch. Die Deutsche Post DHL Group hat nämlich begonnen, ihre Transportflotte in großem Stil auf Elektroautos umzurüsten. Ab 2017 sollen in Aachen jedes Jahr 10.000 der StreetScooter genannten 4,6 Meter langen Transporter gebaut werden.

Begonnen hat das Ganze 2010 mit der Gründung der Streetscooter GmbH als Spin-Off der RWTH Aachen und als Konsortium aus rund 80 Industrieunternehmen der Automobilindustrie und verwandter Branchen. 2011 fing das Start-up zusammen mit Instituten der Aachener Hochschule für die Post mit der Entwicklung eines speziell auf deren Bedürfnisse zugeschnittenen Elektrofahrzeuges an. Inzwischen ist die StreetScooter GmbH eine Tochter der Deutsche Post DHL und im ehemaligen Talbot-/Bombardierwerk sind über 1.000 der gelben Elektroflitzer produziert worden,…

Holzgas


eine Kraftstoff-Alternative?

0

Die Verwendung von Holz als Alternativ-Kraftstoff kommt immer wieder einmal ins Gespräch – nicht zuletzt, weil während des Zweiten Weltkriegs Holzgasanlagen erfolgreich das knappe Benzin ersetzten. Welche Möglichkeiten es gab und auch noch gibt, zeigte 2016 eine Sonderschau im Rahmen der Retro Classics in Stuttgart.

Georges Christian Peter Imbert baute 1924 den ersten Gasgenerator für Automobile. Der Imbert-Generator arbeitete mit Verbrennung von lufttrockenem Holz. Die Lufteinsaugung erfolgte durch ringförmig angeordnete Düsen, Luft- und Zündloch. Bei Schwelung im mittleren Teil des Gaserzeugers stiegen Teerdämpfe in den Ringmantel, kondensierten und flossen in den Feuerherd zurück, wo sie zerlegt wurden. Darunter bildete sich ständig glühende Holzkohle, durch die die entstehenden Gase abgesaugt und brennbar wurden. Beim Anlassen des Motors wurde die Absperrklappe vor…

Autos und Film: gesucht wird …


Mit Automatik und Schiebedach

0

Wenn TV-Ermittler Mario Kopper alias Andreas Hoppe zum Einsatzort rast, dann meist in seiner 1972er-Fiat-130-Limousine mit Mafia-Optik. Der Fiat ist ein klassisches Filmauto. Echte Fiat-Fans schalten sogar extra Sonntagabend den SWR-Tatort Ludwigshafen ein, um das ehemalige Flaggschiff von Fiat fahren zu sehen. Er gehört der Produktionsgesellschaft und parkt zwischen den Einsätzen in der SWR-Tiefgarage in Baden-Baden.

Natürlich können TV-Produktionen nicht jedes Fahrzeug vorhalten. Deshalb hat sich in den vergangenen Jahren ein regelrechter Nischenmarkt für die Suche nach Filmautos entwickelt. In diversen Internetbörsen können Autobesitzer ihr Fahrzeug als Produktionsauto anbieten. Film fasziniert. Deshalb ist das Angebot mittlerweile größer als die Nachfrage. Gut 6.000 deutsche Autobesitzer hoffen derzeit, dass ihr Vehikel der nächste Tatort-Star wird. Je nach Modell können zwischen 200 und 800 Euro pro Tag erzielt werden. Um sein Auto erfolgreich an…

KÜS-Trend-Tacho: Autofahrer pochen auf Schadensregulierung


0

Die Deutschen haben bekanntermaßen ein sehr inniges Verhältnis zu ihrem Auto. So sind die Ergebnisse des KÜS Trend-Tacho zum Thema Karosserie, Lack und Schadensteuerung nicht verwunderlich. Ein Drittel der Autofahrer hat am jetzigen Fahrzeug einen Karosserieschaden gehabt. Für die Mehrheit der Autobesitzer kommt es nicht infrage, damit weiterzufahren. Der Originalzustand soll wieder hergestellt werden. Ist das Fahrzeug fremdverschuldet beschädigt, wird bevorzugt die Vertragswerkstatt aufgesucht. Bei Selbstverschuldung wird eher die freie Werkstatt gewählt. Die entsprechenden Werkstätten wollen die Autofahrer selbst auswählen können. Eine Werkstattbindung der Versicherung wird abgelehnt, die Unwissenheit über die eigene Vertragssituation ist jedoch hoch.

Die Erfahrung eines Karosserieschadens am aktuellen Fahrzeug mussten bereits 36% der Pkw-Fahrer machen. Die durchschnittliche Schadenshöhe betrug dabei etwa 2.300 €. 40% der Karosserieschäden sind auf fremdverschuldete Unfälle zurückzuführen, 31% auf selbstverschuldete Unfälle. Die restlichen Karosserieschäden entstehen etwa durch Sturm- oder Hagelschäden, Vandalismus oder Wildunfälle. Um gegen die meisten Eventualitäten abgesichert zu sein, schließen 86 % der Pkw-Besitzer eine Kaskoversicherung ab. 46 % der Fahrzeugbesitzer haben eine Vollkaskopolice, 40 % sind teilkaskoversichert. Nur 14 %…

Tuning, Spaß und Sicherheit


Track & Safety Days 2016

0

„Spaß. Tuning. Sicherheit! Alle drei vereinen – das ist die Mission“. Unter diesem Slogan fanden die diesjährigen Track & Safety Days statt. Wenn es darum geht, junge Leute für Sicherheit im Straßenverkehr zu sensibilisieren, unterstützt die KÜS das sehr gerne. So wurde mit KÜS-Prüfingenieur Thomas Schuster ein ausgewiesener Tuning-Experte als Referent zu den vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geförderten Track & Safety Days entsandt.

Die Track & Safety Days (TSD) sollen insbesondere junge Autofahrer erreichen, die mit getunten und leistungsstarken Fahrzeugen unterwegs sind. Sie haben oftmals noch nicht viel Fahrerfahrung, aber schon jede Menge Pferdestärken unter der Haube. Um die Sicherheit für Fahrer und Verkehr zu steigern, wurden die Track & Safety Days ins Leben gerufen. Hauptpartner der Aktion ist die Initiative TUNE IT! SAFE!, die sich bereits seit vielen Jahren für sicheres und regelkonformes Tuning einsetzt. Daneben sind…

1 2 3 40