Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V.

Zwischenstopp

Arsch auf Augenhöhe: Ein ungewöhnliches Buch


Drastischer Buchtitel zu einem drastischen Thema

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Schlaganfall: Keine seltene Erkrankung mehr, doch immer noch ein gerne tabuisiertes Thema. Die Journalistin Jutta Sein hat jetzt ein Buch dazu geschrieben – genauer: zu ihren Erfahrungen, mit der Diagnose eines Angehörigen zu leben. KÜSmagazin hat mit Jutta Sein über ihr Buch gesprochen.

Ihr Buch trägt einen sehr drastischen Titel. Warum haben Sie sich dafür entschieden? Es gibt sogar zwei Erklärungen für den Buchtitel: Ich habe viele Jahre in der Automobil-Industrie gearbeitet und bin in dieser Branche bekannt. Aber ich habe keinen Namen in der Schriftsteller-Szene. Daher sollte es schon ein Titel sein, der provoziert. Wenn schon mein Name nicht „provoziert“. Außerdem ist mit diesem Titel der ganze Inhalt des Buches punktgenau erklärt: Nachdem mein Mann im Rollstuhl…

Wilfried Schmickler: Kabarettist und Autor


„Das Leben macht nur Sinn, wenn man sich kreativ verwirklicht“

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Herr Schmickler, wie sind Sie zum Kabarett gekommen? Ich habe 1973 Abitur gemacht und dann Zivildienst in einem Jugendhaus. Dort gab es eine Theatergruppe, das waren die Anfänge. Geplant war das nicht. Bei der Jahreszahl fällt mir spontan Dieter Hildebrandt mit seinen „Notizen aus der Provinz“ ein. War das ein fruchtbares gesellschaftliches Umfeld für Kabarett? Auf jeden Fall. Es galt: Das Leben macht nur Sinn, wenn man sich kreativ verwirklicht. Dieter Hildebrandt war natürlich ein…

Zwischenstopp: Autor Matthias Kneip


Ungewöhnliche Liebeserklärung an ein Land

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Genau 111 Gründe findet Autor Matthias Kneip, die eine Liebeserklärung an das Land Polen begründen. Im Gespräch mit KÜSmagazin entstand ein Blick „hinter die Kulissen“ seines ungewöhnlichen Reiseführers.

Herr Kneip, ist Ihnen einer der 111 Gründe besonders wichtig? Das ist ein bisschen wie mit den eigenen Kindern. Man mag sie alle gleich, und jedes aus einem anderen Grund. Natürlich war es für mich etwas wichtiger, über die Eigenschaften und Gewohnheiten der Polen zu schreiben, als über kulinarische Spezialitäten. Beim Essen sind die Geschmäcker einfach verschieden. Am schwierigsten war es für mich, die tragische Geschichte zwischen Deutschen und Polen im 20. Jahrhundert in so…

Lars Simon: Autor mit Faible für drastische Buchtitel


„Manchmal entwickeln Figuren ein Eigenleben“

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„Kaimankacke“ – ein drastischer Titel, fürwahr. Im Gespräch mit KÜSmagazin kann Autor Lars Simon das ganz locker erklären. Und wie nebenbei wird zugleich ein Bericht über die verschiedenen Erfahrungen eines Auswanderers daraus. So, wie er nicht unbedingt im typischen Reiseführer steht.

Lars Simon, Sie haben längere Zeit in Schweden gelebt. Wie viel aus dieser Zeit fließt in Ihre Bücher ein? Ich selbst bin nicht Torsten Brettschneider, die Hauptfigur. Aber meine Erfahrungen in Schweden finden sich schon in dem, was ich schreibe. Wie kam es zu Ihrer Entscheidung, auszuwandern? Mit meiner damaligen Freundin hatte ich den ganz klassischen Traum vom Landleben mit Tieren auf einem Bauernhof. Allerdings ist die schwedische Mentalität doch ganz anders als die deutsche.…

Kabarettist Georg Schramm zum DVD-Comeback der „Wutzkes“


Spießiges Oberhaupt, planlose Familie

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Er sieht fürchterlich aus – und ist es auch: Wutzke wurde in den frühen Neunzigern von den Folgen der deutsch-deutschen Wiedervereinigung förmlich überrannt. Heute ist die Comedy-Serie „Hühnerfieber“ um das spießige Oberhaupt einer familiären Chaos-Combo längst Geschichte. Zur Veröffentlichung der DVD sprach KÜSmagazin mit dem Kabarettisten Georg Schramm, der seinerzeit den Familienvater Wutzke gab.

Herr Schramm, wie ist die Serie seinerzeit entstanden? Es war im Anschluss an ein Satirefest in Berlin. Wir saßen in einer frohen Runde, waren richtig gut drauf, unter uns Uwe Römhild, der nicht nur aus der DDR kam, sondern auch Erfahrung hatte im Drehbuchschreiben. Plötzlich war die Idee da: Lasst uns doch mal so was versuchen, und der SFB hat uns tatsächlich einfach mal machen lassen. Wie kamen die Wutzkes zum Seriennamen „Hühnerfieber“? Ein Freund…

Vom Zufall zur Krimi-Tradition


Autorin Rita Falk im Interview

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Es wird ein Gespräch mit vielen Unterbrechungen: Immer wieder muss Rita Falk signieren – mit persönlichen Widmungen, bitte! Franz Eberhofer, der Ermittler in den Büchern der 48-jährigen Bayerin, hat erkennbar eine große Fangemeinde. Was es mit ihm sonst noch auf sich hat, verriet die Autorin im Interview mit KÜSmagazin.

  Rita Falk, warum geht es in Ihren Krimis immer kulinarisch zu? (schmunzelnd): Oh, das war Zufall. Irgendwann standen die Winterkartoffelknödel in meinem Manuskript, das gefiel dem Verlag auch als Titel, und so haben wir eine Tradition aus dem Kulinarischen im Krimi gemacht. Ihr Kommissar ist ein echtes, bayerisches Original aus der Provinz, im guten Sinne. Hat er ein Vorbild aus der Wirklichkeit? Mein Mann ist Polizist. Aber ich hatte vor, mal einen schrägen Krimi…

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